In Deutschland sind nach Schätzungen des Bundesjustizministeriums etwa 2,7 Mio. Haushalte überschuldet. Eine wesentliche Besserung ist wegen der anhaltenden Wirtschaftsflaute und demographischer Probleme nicht absehbar …
Das Verbraucherinsolvenzverfahren ist dreistufig geregelt. Bevor dem Schuldner die Möglichkeit eröffnet wird, einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu stellen, muss er im Rahmen des außergerichtlichen …
Der Insolvenzverwalter bzw. Treuhänder kann ein vorhandenes Bankkonto des Schuldners nach Durchführung eines Saldenabschlusses oder auch ohne einen durchzuführenden Saldenabschluss uneingeschränkt aus dem Insolvenzbeschlag…
Nach der Insolvenzordnung (InsO) können grundsätzlich alle natürlichen Personen Restschuldbefreiung erlangen. Hiermit wird redlichen Schuldnern, d.h. solchen, die unverschuldet in eine wirtschaftliche Notlage geraten ...
Die Insolvenzordnung (InsO) bietet insolventen natürlichen Personen die Möglichkeit, unter bestimmten Vorraussetzungen von ihren Schulden befreit zu werden. Dies erfolgt im Rahmen einer sogenannten „Wohlverhaltensperiode“, die sich ...
„Wohlverhaltensperiode“ ist kein gesetzlicher Begriff aus der Insolvenzordnung. Das Gesetz spricht von der Laufzeit der Abtretungserklärung, § 295 Abs. 1 InsO. Der Begriff „Wohlverhaltensperiode“ ist aber auch anschaulich. Wer eine ...
Um den gesetzlich vorgegebenen Sinn und Zweck eines jeden Insolvenzverfahrens, die gleichmäßige Befriedigung aller Gläubiger nach Verwertung des schuldnerischen Vermögens, zu erreichen, ist es notwendig, dass alle Gläubiger …
Ein Insolvenzgläubiger, dessen angemeldete Forderung vom Verwalter oder einem anderen Gläubiger ganz oder teilweise bestritten wurde, kann seine Forderung nur im Wege der Klage auf Feststellung gegen ...
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